Max’ Geschmacks Vorschlag: Tulä Schach – Kraut mit dreierlei Fleisch

  • Max’ Geschmacks Vorschlag: Tulä Schach – Kraut mit dreierlei Fleisch

    Max’ Geschmacks Vorschlag: Tulä Schach – Kraut mit dreierlei Fleisch

    In dieser Form werden die Rezepte aus Max’ Kulinarische Kolumnen leicht bearbeitet und ohne genauere Mengenangaben dargestellt.

    Dieses Rezept ist für 4 Personen ausgelegt.

    Zuerst werden je ein gutes Kilo Suppenhuhn, Eisbein und Querrippe in reichlich Salzwasser etwa 90 Minuten gegart. Dann halbiert man vier mittlere Weißkohlköpfe, befreit sie vom Strunk und schneidet sie in möglichst lange, einen halben Zentimeter breite Streifen. Fleisch raus aus der Brühe, Kohl schichtweise rein. Dazwischen kommen jeweils ein paar Pfefferkörner, ein Lorbeerblatt und ein Esslöffel gut gespülter Reis. Alles kurz aufkochen, dann bei kleiner Hitze köcheln lassen.

     

    Außerdem müssen Sie in einem zweiten Topf ein Kilo geschälte Tomaten knapp eine halbe Stunde kochen. Die werden schließlich auf den bereits zehn Minuten köchelnden Kohl passiert und vorsichtig untergehoben, damit die Kohlstreifen nicht brechen. Nach weiteren zehn Minuten sollte das Kraut gar sein, aber noch Biss haben. Das Ganze wird mit einem Esslöffel Kräuteressig abgeschmeckt. Runter vom Herd, und die Brühe fast völlig abschöpfen.

     

    Nun müssen Sie ein „Rantashi“ zubereiten. Sollte auch ohne Roma-Vokabeln kein Problem sein. Ist eine Art Mehlschwitze. Dazu wird ein halbes Pfund Butter ausgelassen, ohne braun zu werden. Hinein kommt ebenso viel Mehl und etwa 15 Gramm edelsüßes Paprikapulver. Alles gut vermischen und die vom Kraut abgeschöpfte Brühe dazu geben, bis eine cremige Schwitze entsteht, die noch einmal kurz köchelt und dann vorsichtig unter den Kohl gehoben wird. Serviert wird das dem polnischen Bigos ähnelnde Kraut mit dem warm gehaltenen Fleisch, frischem Bauernbrot oder mehlig kochenden Salzkartoffeln. Wer mag, kann das Fleisch ganz nach Geschmack noch kurz anbraten und beispielsweise mit Kräutern würzen.

     

    Die vollständige Kolumne zu diesem Thema können Sie hier nachlesen

     

     

     

     

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