Max’ Geschmacks Vorschlag: Kartoffelküchlein mit Kräuteröl

  • Max’ Geschmacks Vorschlag: Kartoffelküchlein mit Kräuteröl

    Max’ Geschmacks Vorschlag: Kartoffelküchlein mit Kräuteröl

    In dieser Form werden die Rezepte aus Max’ Kulinarische Kolumnen leicht bearbeitet und ohne genauere Mengenangaben dargestellt.

    Mischen Sie für die Küchlein einen Teil, etwa 100 Gramm, Dinkelmehl mit fünf Teilen Weizenmehl. Dann lösen Sie einen Teelöffel Zucker und gut einen halben Würfel Hefe in einem Viertelliter Wasser auf. Alles rein in eine Mulde des Mehls, alles abgedeckt eine Viertelstunde gehen lassen, dann gut kneten, Salz und drei Teelöffel Olivenöl hinzugeben. Nochmals kneten, warmstellen und eine Dreiviertelstunde gehen lassen. Nach wiederholtem Kneten Küchlein, etwa so groß wie ein kleiner Handteller, formen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben. Darauf kommt noch eine Mischung aus feingemörsertem Fenchelsamen und reichlich einem halben Pfund Schmand.

     

    Bekrönt wird das Ganze mit hauchdünnen Scheiben roher Kartoffeln mit Schale und etwas weiterem Fenchelsamen. Nun werden die Küchlein bei 180 Grad etwa eine halbe Stunde gebacken und im warmen Zustand Max’ Kräuteröl bestrichen. Wer dazu eine bissfeste Zugabe braucht, kann dünne Scheiben würziger Paprikawurst wie Chorizo dazugeben oder ganz zum Schluss leicht mit erwärmen.

     

    Für das Öl Marke Eigenbau verwenden Sie am besten geschmacksneutrales Öl, etwa aus Sonnenblumen oder Raps. Wenn vorwiegend mediterrane Kräuter zum Einsatz kommen, eignet sich auch gutes, mildes Olivenöl. Für das feste Innenleben des Öls können Sie eigentlich alle denkbaren Gewürzkräuter verwenden und sich geschmacklich austoben. Für mein Öl, das die nächsten 14 Tage „reift“, habe ich ein paar Knoblauchzehen halbiert, drei schöne Chilischoten erworben und Rosmarin, Thymian, etwas Salbei, zwei Lorbeerblätter, bunte Pfefferkörner und Basilikum eingesetzt. Das alles kommt in die gut gesäuberte und trockene Flasche und wird dann bis zur Halskrause im Öl ertränkt, damit keine Luft rankommt, oder die Bestandteile dem Schimmel ausgesetzt sind. Ist das Öl einmal zur Verwendung freigegeben, kann man immer auch wieder etwas nachschütten, damit eben dieser Schimmeleffekt nicht eintritt.

     

    Die vollständige Kolumne zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

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