Max’ Geschmacks Vorschlag: Wildes Pfifferlingsgeröstl

  • Max’ Geschmacks Vorschlag: Wildes Pfifferlingsgeröstl

    Max’ Geschmacks Vorschlag: Wildes Pfifferlingsgeröstl

    In dieser Form werden die Rezepte aus Max’ Kulinarische Kolumnen leicht bearbeitet und ohne genauere Mengenangaben dargestellt.

    So geht die Idee für ein “Wildes Pfifferlingsgeröstl”:

     

    Dazu braucht man, ganz klar, Wildfleisch. Da bin ich nicht knickrig und setze pro Person gut 150 g Reh-, Hirsch-, oder Wildschweinrücken ein. Ich stehe auf Reh, also bleiben wir bei dem Bambi, wie unsere Tochter sagen würde, die gerade auf einem vegetarischen Trip ist. Nicht immer ganz konsequent, aber halbwegs überzeugt. Das Fleisch muss gut geputzt, eventuell pariert werden.  Dann in walnussgroße Stücke schneiden und leicht gesalzen scharf in Butterschmalz anbraten, sofort aus der Pfanne nehmen und kühl stellen.

     

    Nun schneidet man eine rote Zwiebel in grobe Würfel und schwenkt sie leicht an, gibt eine klein gehackte Knoblauchzehe sowie je 50 g Staudensellerie, grünen Spargel, Cocktailtomaten und 75 g Pfifferlinge hinzu. Nach kurzen Anbraten mit Rotwein oder je nach Geschmack Marsala (italienischer Likörwein) ablöschen und kurz reduzieren. Mit Salz Pfeffer und, je nach Geschmack, gemörsertem Wacholder abschmecken. Erst jetzt das bereits angebratene Fleisch hinzufügen und warm ziehen lassen, damit es beim Servieren noch schön saftig rosa ist. Kleiner Tipp: Ein Schuss Gin kurz vor dem Servieren verleiht dem Gericht eine besonders “wörzige” Note.

     

    Dazu passen am besten Walnussspätzle. Selbstgemachte, versteht sich. Die gehen ganz leicht. Man nehme (wie immer für vier Personen berechnet) dafür 400 g  Mehl, 100 g gemahlene Walnüsse, 125 ml   Wasser, 5 Eier und Salz. Das alles kommt in  eine Schüssel und wird so lange verschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Geht natürlich auch mit einem Handrührgerät. Danach lässt man den Teig dann etwa 10 Minuten ruhen. Die braucht der Mensch ja auch manchmal. Beispielsweise zum Wein verkosten… Nun Salzwasser zum Kochen bringen und die Spätzle kurz aufkochen, und dann mit einer Schaumkelle herausnehmen und  unter kaltem Wasser abschrecken. Die abgetropften Spätzle dann in einer Pfanne in etwa 30 g Butter schwenken und sofort mit dem Fleisch servieren. Die Spätzle schabt man übrigens standesgemäß vom Brett ins Wasser. Wer dazu zu faul ist, oder zwei linke Hände hat, benutzt eine Kartoffelpresse.

     

     

    Die vollständige Kolumne zu diesem Thema können Sie hier nachlesen…

    Hinterlasse eine Nachricht

x

Diese Website speichert Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.