Max’ Geschmacks Vorschlag: Lila Luder mit Pastinakenherzen

  • Max’ Geschmacks Vorschlag: Lila Luder mit Pastinakenherzen

    Max’ Geschmacks Vorschlag: Lila Luder mit Pastinakenherzen

    In dieser Form werden die Rezepte aus Max’ Kulinarische Kolumnen leicht bearbeitet und ohne genauere Mengenangaben dargestellt.

    Das Lila Luder ist eine Kreuzung der lila Ur-Möhre mit der orangen Möhre, die wir heute kennen. Das Luder ist innen orange und außen lila, hat also ein durchaus verführerisches Outfit. Außerdem vereint sie den leicht süßlichen Geschmack und den Vitamin A-Gehalt der heutigen Möhre mit Stoffen wie Anthocyanen, die auch in blauen Weintrauben, Johannes- und Brombeeren vorkommen und den Körper gegen Krebs und vor freien Radikalen schützen.

     

    Sozusagen als „luderliche“ Vorspeise möchte ich mit einer Suppe vom Lila Luder mit Pastinakenherzen und frischen Bärlauchstreifen aufwarten. Die bereitet man für zwei Personen so zu: Eine Zwiebel wird geschält und in kleine Würfel geschnitten. Dann zwei bis drei der „ludrigen“ Möhren putzen, hobeln beziehungsweise in Streifen oder Würfel schneiden sowie zwei bis drei Kartoffeln schälen und würfeln.

     

    Nun wird die Zwiebel in Rapsöl angebraten, die Möhre dazugegeben und mitgedünstet. Alles mit etwas Rohrzucker bestreuen und karamellisieren lassen. Dann kommen auch die Kartoffeln in den Topf, die kurz gedünstet werden. Das Ganze wird mit etwa einem halben Liter Gemüsebrühe abgelöscht und gar geköchelt. Inzwischen schält man eine Pastinake, schneidet sie in dünne Scheiben und sticht oder schneidet daraus Herzchen aus, die in Rapsöl knusprig gebacken und schließlich auf Küchenpapier abgetropft werden.

     

    Die fertige Suppe wird ganz nach Geschmack mit Salz gewürzt, püriert und angerichtet. Obenauf kommen die Pastinakenherzen und in feine Streifen geschnittener Bärlauch. Denkbar ist natürlich auch, die Suppe mit würzig gerösteten Semmelwürfeln anzureichern, die „fürnehm“ auch Croutons genannt werden. Ich würde die leicht in Schinkenspeck schwenken, das ergibt eine besondere Note. Und für den Speck allein reicht mein Appetit auch noch. Sozusagen als anregendes Amuse Bouche.

     

    Für den Hauptgang biete ich einen fabelhaften Tafelspitz mit Meerrettichsoße, Blattsalat und Gemüsejulienne kreiert. Wo Sie das Rezept dazu finden, werden Sie mittlerweile wissen.

     

    Die vollständige Kolumne zu diesem Thema können Sie hier nachlesen…

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