Max’ Geschmacks Vorschlag: Hackbraten nach Königsberger Art

  • Max’ Geschmacks Vorschlag: Hackbraten nach Königsberger Art

    Max’ Geschmacks Vorschlag: Hackbraten nach Königsberger Art

    In dieser Form werden die Rezepte aus Max’ Kulinarische Kolumnen leicht bearbeitet und ohne genauere Mengenangaben dargestellt.

    Für die Soße schwitzen Sie eine fein gewürfelte Zwiebel in Butter an und stäuben sie mit Mehl ab. Das alles wird mit trockenem Weißwein abgelöscht, mit Gemüsebrühe aufgefüllt und aufgekocht. Final kommt noch etwas Sahne hinzu. Gewürzt und abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und Zucker, nach Geschmack auch mit ein paar Spritzern Essig. Und natürlich die Kapern nicht vergessen. Die Konsistenz der Soße bestimmen Sie letztlich selbst.

     

    Für den Hackbraten eignet sich Durchgedrehtes aus Schwein und Rind, aber auch aus Lamm oder/und Wild sein. Mischt man Letzteres, empfiehlt es sich jedoch, nach etwas Schwein hinzuzufügen, damit das Fleisch nicht zu trocken wird. Daraus eine passable Masse zu kreieren ist Geschmackssache. Nicht fehlen dürfen fein gehackte Zwiebeln, ausreichend (!) Knoblauch, gut dosiert eingesetzte und in Milch eingeweichte Brötchenstücke und Eier. Zum Würzen des Ganzen müssen Salz, Pfeffer, etwas Senf und Öl herhalten. Und zu meinem Hackbraten kommen, an die Zubereitung der Königsberger angelehnt, stets noch fein gehackte Sardellenfilets.

     

    Dass das nun alles zu einer homogenen Masse vermischt und geknetet werden muss, ist wohl klar. Die kann aber statt mit einem „schnöden“ Ei auch etwas raffinierter gefüllt sein. Wie wäre es beispielsweise mit einer würzigen, nicht zu fetten Blutwurst, die vom Hack liebevoll umhüllt wird? Und die sonst obligatorische Rote Bete unter die Hackmasse zu raspeln, ist auch keine durchgedrehte Idee. Das geformte Fleisch kann nun in einem Bräter, aber auch in einem Bratschlauch gegart werden. Eine knappe Stunde bei Umluft und etwa 180 Grad sollte reichen.

    Angerichtet wird schließlich mit der Soße. Als Beilagen eignen sich Baguette oder frisches Brot  ebenso wie die gerade im Nordosten beliebten Salzkartoffeln oder Wildreis.

    Die vollständige Kolumne zu diesem Thema können Sie hier nachlesen

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