Seiten-Blicke: Suppenfreuden im Advent

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Geschmackvoll: Mit Genuss auslöffeln

Heute oute ich mich Ihnen als Suppenfan. Der Vergleich mit dem Suppen-Kaspar würde ja wohl hinken, denn der hat das edle Gericht ja geschmäht und war folgerichtig, wenn auch etwas schnell, "am fünften Tage tot..." Das zumindest kann mir nicht passieren, denn ich habe Suppengerichte aller Art  sozusagen "zum essen gern". In meiner Kindheit und Jugend habe ich mich oft an Tütensuppen ausprobiert, die aber auch schon geschmacklich verfeinert. Später habe ich mich an die handgemachten Suppen herangewagt, herzhaften Fonds selbst zubereitet und dann mit Zutaten aller Couleur verfeinert. Die Palette reicht von deftiger Kartoffelsuppe, wie sie mein Vater oft gekocht hat, über Linseneintopf mit Thüringer Rotwurst, oder süßsaure Weiße  Bohnen bis hin zur pikanten  Sauerampfersuppe, wie ich sie bei gelegentlichen Besuchen in Masuren für mich entdeckt habe. Aber auch klare Brühen mit Eierstich oder etwas raffiniertere Kreationen mit diversen Essenzen habe was für sich. Es geht natürlich auch Karo-einfach beispielsweise mit der sogenannten "Zudelsupp" oder "Kuttelflecken" aus dem Erzgebirge. Die kalte Jahreszeit steht bevor. Ich rate Ihnen, leben Sie Ihre Suppen-Fantasien aus. Es lohnt sich vom kochtechnischen Erlebnis her ebenso wie vom Geschmack.

Diese Kolumne erschien im Rahmen der Seite
"Kochen & genießen" in der Schweriner Volkszeitung vom 14. Oktober 2014.

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