Johanniskirche Wusterhusen

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Johanniskirche Wusterhusen

Evangelische Johanniskirche

Wolgaster Straße - 17509 Wusterhusen
Standort: 54°06'43.2"N 13°37'05.2"E

Die Kirche Wusterhusen wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Das gleichzeitig entstandene Langhaus wurde am Anfang des 15. Jahrhunderts durch eine dreischiffige Halle mit quadratischem Westturm ersetzt. Der Chor wurde durch einen polygonalen Anbau erweitert. Die 1972 freigelegte farbliche Innengestaltung stammt an den Längswänden noch aus den 13. Jahrhundert. Der Altaraufsatz geht auf einen Umbau des Jahres 1650 zurück.

Die Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Aus dieser Zeit blieben fast nur die Seitenwände des ursprünglich rechteckigen Chores erhalten, die aus geschichtetem Feldsteinmauerwerk bestehen. Das gleichzeitig entstandene Langhaus wurde am Anfang des 15. Jahrhunderts durch eine dreischiffige Halle mit quadratischem Westturm ersetzt. Der Chor wurde durch einen polygonalen Anbau im Osten erweitert. Chor und Langhaus sind wegen ihres Kreuzrippengewölbes mit kräftigen Strebpfeilern gestützt.


Die Kirche verfügt über zum Teil gedrungene spitzbogige Fenster mit drei massiven vertikalen Streben und quadratische Bleiverglasung. Andere Fenster sind mit eben solchen Backsteinstreben. Im Dach des Chores sind kleine Mansardfenster eingebaut.


Der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete Westturm hat im Obergeschoss Spitzbogenblenden und doppelt angeordnete rundbogige Schallöffnungen, die in einer Spitzbogenblende eingelassen sind. Der Turm hat vier Dreiecksgiebel mit aufsteigenden Putzblenden. Aus den Giebeln geht der achtseitige Turmhelm mit Wetterfahne hervor.


Die Kirche verfügt über drei Glocken. Die älteste Glocke von 129 cm Durchmesser stammt vielleicht noch aus erster Bauzeit der Kirche, etwa (Anfang 14. Jahrhundert und 1419. Die Jüngste von 1996 hat die Firma Bachert in Heilbronn gegossen.


Der Friedhof ist mit Kastanienbäumen und einer feldsteingeschichteten Mauer umgeben. Auf ihm befinden sich alte Grabkreuze aus dem beginnenden 19. Jahrhundert.

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Im Rahmen der Restaurierung des Chores im Jahr 1972 trat ursprüngliche farbliche Innengestaltung wieder zutage, die an den Längswänden noch aus den 13. Jahrhundert stammt und am Gewölbe des Chorpolygons mit diesem am Anfang des 15. Jh. entstanden ist. An der Leibung des Bogens zwischen dem Chor und seinem jüngeren Ostschluss wurden sechs Bildszenen aus dem 1. Viertel des 15. Jahrhunderts freigelegt.


Der farbenprächtige und reich dekorierte Altaraufsatz geht in seiner jetzigen Gestalt im Wesentlichen auf einen Umbau des Jahres 1650 zurück. Die Innenausstattung ist eher schlicht. In der Kirche befindet sich auch ein Taufstein, der ca. 100 Jahre älter sie selbst ist.


Die Orgel wurde Mitte des 19.Jahrhunderts von C.A.Buchholtz aus Berlin gebaut, 1923 durch Heintze, Kolberg, erweitert und schließlich 1951 durch B.Grüneberg aus Greifswald ausgetauscht.


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.

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