Dorfkirche Schlemmin

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Dorfkirche Schlemmin

Evangelische Dorfkirche

Eikhofer Straße - 18320 Schlemmin
Standort: 54°13'21.8"N 12°40'59.9"E

Die Schlemminer Kirche wurde um 1280 erbaut. Sie besteht teils aus Feldstein, teils aus Mischmauerwerk. Im verputzten Anbau befindet sich die Grabkapelle des Grafen zu Stolberg. Die Ausmalung der hölzernen Decken stammt nach Vorgaben von Milde, der auch die ornamentale Glasmalerei in den Chorfenstern gestaltet hat. In der Kanzel befinden sich Halbreliefs der Evangelisten. 1846-1850 erbautes ehemaliges Herrenhaus, dass im Auftrag von W. Ulrich von Thun nach Plänen des Berliners Eduard Knoblauch auf den Fundamenten einer alten Wasserburg erbaut wurde. In der Nähe des Herrenhauses mit einem Landschaftspark gibt es eine neugotische Wasserpumpe aus Zinkguss und mit szenischen Reliefs versehen.

Die Kirche präsentiert sich dem Betrachter als ein Saalbau von vier Jochen, von den die östlichen Joche aus Backstein auf die Zeit um 1280 datiert sind. Die westlichen Joche sind aus Feldstein, der quadratische Westturm aus Mischmauerwerk und stammen aus dem 15. Jahrhundert.


Am Ostgiebel befindet sich ein verputzter Anbau der Grabkapelle des Grafen zu Stolberg. Etwa 1878 wurde die Kirche am Schiff neuromanisch umgestaltet. Der Turm hat kleine Fenster und rundbogiges Westportal sowie eine barocke Haube mit offener Laterne.


Der Friedhof ist um die Kirche angelegt. Die Glocke eines unbekannten Herstellers stammt aus dem Jahr 185

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Der Triumphbogen aus Backstein und die hölzernen Kassettendecken wurden etwa 1878 eingezogen. Die Ausmalung der Decken stammt nach Vorgaben von Milde , der auch die ornamentale Glasmalerei in den Chorfenstern gestaltet hat.


Altaraufsatz, Kanzel und Gestühl sind in neuromanischen Formen gefertigt. Der Altaraufsatz ist mit einem Kruzifix bekrönt und an der Rückwand mit Reliefs u.a. von Abel und Isaak und reicher Schnitzerei verziert. In der Kanzel befinden sich Halbreliefs der Evangelisten. Die Orgel stammt aus 1841 und wurde von Carl A. Buchholz aus Berlin gebaut.

Weitere Details auf einen Blick: Sandsteinepitaph für C. und A. Thun mit Reliefs und Jüngstem Gericht | In den Boden eingelassene Grabplatte| Grabkapelle mit Wand- und Glasmalerei von Milde aus 1863/64


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.

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