Kirche St. Marien Usedom

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Kirche St. Marien

Evangelische Kirche St. Marien

Markt 1 - 17406 Usedom
Standort: 53°52'20.3"N 13°55'11.2"E

Die Kirche St. Marien in Usedom auf der gleichnamigen Insel ist ein dreischiffiger Backsteinbau, der aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts stammt. Vom Umbau Ende des 19. Jahrhunderts sind noch die Altargestaltung, das Gestühl und die Empore erhalten. Die Altarschranke von 1743 trägt das Stifterwappen von Leutnant von Massow und seiner Frau. Die Glasmalerei im Chor stammt aus dem Königlichen Institut für Glasmalerei in Berlin und zeigt u.a. die Auferstehung Christi.

Der dreischiffige Backsteinbau mit eingezogenem Polygonchor und Turm stammt aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts. Er wurde 1891 bis 1893 auf dem ursprünglichen Grundriss durch einen Neubau nach Plänen von Ludwig Böttger ersetzt. Dabei wurde der Chor verkleinert, die Nordseite verblendet und der Turm überformt. Am sechsjochigen Langhaus und dem Chor mit Strebepfeilern befinden sich vierbahnige Spitzbogenfenster mit gefasten und Rundstäben versehenen Gewänden.

Die Kirche hat vier Glocken. Eine davon hat Peter Peter Barner aus Greifswald 1639 gegossen. Die anderen Glocken stammen aus dem Jahr 1964 und zwei aus Stahl aus dem Jahr 1956. Der Turm ist in das Schiff eingebunden und ist von einem hohen Spitzhelm bekrönt. Seitlich des Portals ist ein runder Treppenturm mit Kegeldach angebaut.


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Im Langhaus ruht eine Flachdecke auf hölzernen Arkadenstellungen, die den Raum in drei Schiffe gliedern. Der Chor ist mit einem Kreuzrippengewölbe ausgestattet. Die Architekturglieder sind backsteinsichtig. Vom Umbau Ende des 19. Jahrhunderts sind noch die Altargestaltung mit Kruzifix, das Gestühl und die Empore mit aufgelegter Kleeblatt- bzw. Spitzbogenarkatur erhalten. Die geschnitzte Altarschranke von 1743 trägt das Stifterwappen von Leutnant von Massow und seiner Frau. Günter Bahr aus Apolda hat 1969 die im Jahr 1904 von Barnim Grüneberg aus Stettin erbaute Orgel klanglich umgestaltet. Sie hat einen neugotischen Prospekt.


Weitere Details auf einen Blick: Drei Grabplatten u.a. für Ratibor I. und Pribislawa aus dem 15. Jahrhundert | Glasmalerei im Chor, die 1893 aus dem Königlichen Institut für Glasmalerei in Berlin stammt und u.a. die Auferstehung Christi zeigt.


Sehenswürdigkeiten im Umfeld: Ehemalige Präpositur, Fachwerkgebäude von 1777 bis 1779 | Slawische Burgsiedlung auf dem Burgwall, späterer Schlossberg | Anklamer Torturm aus dem Jahr 1310 | Rathaus aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.

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