Kirche St. Marien in Pasewalk

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Kirche St. Marien

Evangelische Kirche St. Marien

Große Kirchenstraße 8 - 17309 Pasewalk
Standort: 53°30'09.4"N 13°59'24.0"E

Die St. Marien Kirche ist ein stattlicher Backsteinbau, der etwa im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Der Turm wurde in den Jahren 1839-1850 nach einem Entwurf von Landbaumeister Brockmann aufgestockt und nach der Sprengung 1984 durch eine Kopie ersetzt. Die Innenausstattung wurde nach Entwürfen von Stüler angefertigt. Die Altarwand zeigt die Darstellung der Kreuzigung. Das Bild ist eine Kopie von Georg Friedrich Bolte nach einem Gemälde von Raffael. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Mordkreuz aus gotländischem Kalkstein.

Die St. Marien Kirche im Herzen von Pasewalk ist ein stattlicher Backsteinbau von fünf Jochen, mit dessen Bau etwa im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Die Nordkapelle stammt vom Anfang des 15. Jahrhunderts. 1734/36 wurden die zerstörten Kreuzrippengewölbe der Kirche wieder erneuert. Der Außenbau ist mit zahlreichen Strebepfeilern versehen und weist hohe, schmale Fenster sowie umlaufendes Kaffgesims und Maßwerkfries auf. Die achteckigen Treppentürme sind mit Wimpergen und gemauerten Helmen versehen.


Der Turm wurde im Rahmen der Restaurierung in den Jahren 1839-1850 aufgestockt. Den Entwurf dazu lieferte Landbaumeister Brockmann. Er wurde nach der Sprengung 1984 in den Jahren 1988 bis 1994 durch eine Kopie ersetzt. Die Kirche hat sechs Glocken aus dem Jahre 1814, die aus Sinn in Hessen stammen.

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Das Kreuzrippengewölbe der reich ausgestatteten Kirche ruht auf Achteckpfeilern. Der Wandaufriss weist unten paarweise Spitzbogenblenden, darüber einen umlaufenden triforiumartigen Laufgang sowie Fensternischen auf. Die Kapelle ist sterngewölbt. Die Innenausstattung wurde nach Entwürfen von Stüler angefertigt. Die Altarwand zeigt die Darstellung der Kreuzigung. Das Bild ist eine Kopie von Georg Friedrich Bolte nach einem Gemälde von Raffael.


Die Orgel von Kaltschmidt aus Stettin wurde im Rahmen der Sprengung 1984 zusammen mit der Westwand zerstört.


In den Spitzbogennischen des Altars stellen Figuren die Reformatoren Luther, Buggenhagen und Melanchthon sowie Bischof Otto von Bamberg dar. Im Chorscheitelfenster kann man Glasmalerei bewundern, die Dr. Heinrich Oidtmann aus Linnich um 1860 nach Entwurf von Stüler anfertigte. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Mordkreuz aus gotländischem Kalkstein aus dem 14. Jahrhundert mit Ritzzeichnung mit Kruzifix und Wappen.


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.

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