Kirche Pantlitz

pantlitz01

Kirche Pantlitz

Evangelische Kirche Pantlitz

Am Burgwall 3 - 18320 Ahrenshagen-Daskow OT Pantlitz
Standort: 54°13'19.2"N 12°33'05.3"E

Die Kirche in Pantlitz ist ein neugotischer Backsteinbau mit einem Polygonchor. Sie wurde 1867/68 nach den Plänen des Stralsunder Stadtbaumeisters Ernst von Haselberg errichtet, 1972 aufgegeben und verfiel zusehends. Seit 1990 erfolgte eine Sicherung und schrittweise Wiederherstellung des Bauwerks. Hervorhebenswert die Chorfenster mit Glasmalerei von Dr. Heinrich Oidtmann und die Rauten-Teppichmuster in Grisaillemalerei. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt auch ein frühdeutscher Turmhügel als Teil einer Schutzbefestigung aus dem 12. Jahrhundert mit Wassergraben. Der einstige Wohn- und Wehrturm wird auch als Eiskellerberg bezeichnet. Westlich der Kirche befindet sich ein slawischer Burgwall.

Die Kirche ist ein neugotischer Backsteinsaal von vier Jochen mit einem Polygonchor. Sie verfügt über einen quadratischen Westturm und zwei Südanbauten und ist 1867/68 nach den Plänen des Stralsunder Stadtbaumeisters Ernst von Haselberg errichtet worden. 1972 wurde die Kirche aufgegeben und verfiel zusehends.


Erst seit 1990 erfolgte eine Sicherung und schrittweise Wiederherstellung des Bauwerks. Es weist zahlreiche gotische Architekturglieder und Schmuckformen auf. Auch Fenster und Portale sind mit Gewändeprofilen verziert. Auf die Emporen der Patronatsfamilien gelangt man über im Süden angelegte Treppenhäuser. Am überwölbten Kirchhofsportal sind in zwei Feldern die Brustbilder von Luther und Melanchthon angebracht.


Der Friedhof ist um die Kirche angelegt.


Der Turmschaft hat ein achtseitiges Obergeschoss und einen kupfergedeckten Helm. Die Bronzeglocke wurde 1869 von Carl Voß aus Stettin umgegossen.

pantlitz02
slider imageslider imageslider imageslider imageslider imageslider image

Das Kirchenschiff ist vierteilig, die Apsis mit halben fünfteiligen Gewölbe auf Konsolen angelegt. Jochweise sind hohe, spitzbogige Fensternischen angebracht.


Die Reste der 1869 von Friedrich A. Memel aus Stralsund erbauten Orgel wurden nach Wattmannshagen bei Güstrow verkauft.


Die Ausstattung der Kirche besteht bauzeitlich geprägt aus einer polygonalen Kanzel, einem Blockaltar, einer Emporenbrüstung und einem Sakristeiverschlag. Die Sandsteintaufe weist Maßwerkformen auf.


Weitere Details auf einen Blick: Chorfenster mit Glasmalerei von Dr. Heinrich Oidtmann | Rauten-Teppichmuster in Grisaillemalerei mit Blütenbordüren


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Hier finden Sie ein paar Vorschläge zum Weiterlesen.

x

Diese Website speichert Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.