Kirche Jabel

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Kirche

Evangelische Kirche

Ringstraße 10a - 17194 Jabel
Standort: 53°32'09.2"N 12°32'38.9"E

Die Kirche in Jabel ist ein neugotischer Backsteinbau mit hohem, eingezogenen Turm, der im Jahr 1868 auf den Umfassungsmauern der Vorgängerkirche errichtet wurde. Sie weist zahlreiche sehenswerte architektonische Gestaltungselemente auf. Im Inneren ist ein neugotischer Altaraufsatz mit einer Kreuzigungsgruppe zu sehen.

Die Kirche ist ein repräsentativer neugotischer Backsteinbau, der im Wesentlichen auf Umbauten und Restaurierungsarbeiten im Jahr 1868 zurückzuführen ist, die wegen eines Brandes 1859 notwendig wurden. Ihre Ursprünge liegen aber viel früher im Mittelalter. Die alten Umfassungsmauern der Vorgängerkirche wurden wieder verwendet. Die älteren Teile des Langhauses verfügen über einen so genannten wendischen Verbund. Die jüngeren Teile und der Turm weisen den polnischen Verbund auf.


Ein kleiner seitlicher Anbau weist aufsteigende Türmchen sowie Backstein- und Putzblenden auf. Die Kirche verfügt über doppelt angeordnete spitzbogige Fenster mit gestuften Gewänden. Die Sakristei gehört zu den erhaltenen Teilen der alten Kirche. Auch am Chorgiebel sind mehrere Backsteinblenden und Zierfriese angebracht. Der Giebel weist deutlich einen Einschuss auf.


Den Kirchhof umgibt eine Feldsteinmauer mit Backsteinaufsatz.


Der quadratische Backsteinturm ist mit Spitzbogen-Putz- und aufsteigenden Backsteinblenden versehen. Er hat vier Dreiecksgiebel, aus denen der achtseitige Spitzhelm hervorgeht. Die drei Glocken wurden 1862 von Carl Illes aus Waren gegossen. Die vier alten Glocken sind 1859 bei einem Brand geschmolzen.

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Der einschiffige Innenraum ist mir einer flachen Decke überspannt. Die Sakristei hat zwei flach gespannte Kreuzgewölbe. Die Ausstattung aus Gestühl, Kanzel und Altar weist gotische Stilelemente mit geschnitzten Verzierungen auf.


Der Altaraufsatz mit Kreuzigungsgruppe wurde 1868 von Theodor Fischer-Possion geschaffen. Das Kruzifix stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Vasa sacra, Kelch, Patene, Ciborium und Deckelkanne sind aus dem Jahr 1867.


Die Orgel hat einen fünfteiligen Prospekt und ist ebenfalls mit ornamentalen Schnitzerein versehen.


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.

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