Kirche Eixen

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Kirche Eixen

Evangelische Kirche

Bad Sülzer Straße - 18334 Eixen
Standort: 54°09'40.6"N 12°43'19.4"E

 

Die Kirche in Eixen wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts aus regelmäßigem Feldsteinmauerwerk gebaut. An der Nordseite befindet sich die heute zugemauerte "Totenpforte". Das Westportal wurde 1992 nach Originalvorlage wiederhergestellt. Besonders kunstfertig sind das spätgotische Flügelretabel und der barocke Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert.

Die Kirche ist ein Saalbau aus regelmäßigem Feldsteinmauerwerk und einer Nordsakristei. Sie entstand Mitte des 13. Jahrhunderts und wurde 1992/93 umfassend saniert und renoviert. Der Ostgiebel ist mit Zahnfriesen und Rundbogenblenden, einer Kreuzblende mit aufgelegtem Backsteinkreuz in der Giebelspitze sowie Rauten in den Schrägen versehen.


An der Ostseite sind Spitzbogenfenster als Dreierguppe, an den Längswänden als Zweiergruppen angeordnet. An der Nordseite befindet sich die heute zugemauerte "Totenpforte", durch die seinerzeit die Toten hinausgetragen wurden. Das Westportal wurde 1992 nach Originalvorlage wiederhergestellt.


Im Süden des Kirchhofs befindet sich ein freistehender Glockenstuhl von 1888 mit zwei Glocken unbekannter Herkunft aus dem Jahr 1961.

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Für die ursprünglich geplante Einwölbung des Innenraumes sind Schildbögen auf Kopfkonsolen vorhanden. 1992 wurde die Flachdecke in der Fassung aus der Spätrenaissance wiederhergestellt. Im Innenraum befinden sich außerdem Wandmalereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die erst 1992 im Rahmen der Sanierung frei gelegt wurden, zum Teil aber wieder übertüncht sind. Die Ostwand bietet großfigurige Darstellungen des Christophorus und einer Heiligen, die wie das Wappen an der Nordwand aus dem 14. Jahrhundert stammen. Fensterlaibungen, Schildbögen, Weihekreuze und der Fries unter der Balkendecke stammen aus dem 13. Jahrhundert.


Die Orgel stammt aus dem Jahr 1853 und wurde von Friedrich A. Memel aus Stralsund gefertigt.


Besonders kunstfertig ist das spätgotische Flügelretabel mit Schnitzfiguren und Tafelbildern, das ursprünglich der Hauptaltar der Kirche war. Ein besonderes Kunstwerk ist der barocke Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert mit Ohrmuschel- und Knorpelwerkschnitzerei und als Beköning mit einer Bekreuzigungsgruppe sowie den Figuren von Moses und Johannes dem Täufer.


Ansehenswert auch die Tafelbilder von Heiligen, die Kalksteintaufe aus dem 13. Jahrhundert und die ganzfigürigen Darstellungen der Apostel an der Brüstung des Beichtgestühls aus dem 17. Jahrhundert. Weitere Details auf einen Blick: Tafelgemälde: Kreuzigung, Auferstehung │ Himmelfahrt Christi │ Anbetung der Könige (in der Predella) │ Abendmahl │ Ölberg │ Patronatsloge │ Kuppelgewölbe in der Sakristei


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.


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