Dorfkirche Ahrenshagen

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Dorfkirche Ahrenshagen

Evangelische Dorfkirche Ahrenshagen

Priesterei - 18320 Ahrenshagen-Daskow
Standort: 54°14'36.5"N 12°36'10.3"E

Der aus Backstein errichteten Ahrenshagener Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Feldsteinchor angefügt. Auch die Fenster und das Nordportal sind in Backstein gehalten. Ansehenswert sind die 1968 freigelegte und aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts stammende Gewölbemalerei sowie die Orgel, die Johann Friedrich Schulze aus Paulinzella in Thüringen anfertigte.

 

Die Kirche ist ein Backsteinsaal von drei Jochen, der an den älteren Feldsteinchor aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts angefügt ist. Ebenso wie der Saal stammt vermutlich auch das Feldsteinuntergeschoss des Turmes aus dem 15. Jahrhundert.


Seit 1752 kam ein Backsteinobergeschoss mit Walmdach hinzu. Auch die Fenster und das Nordportal sind in Backstein gehalten. Über dem Spitzbogen befindet sich Krabbenschmuck und in der Traufzone Reste von Maßwerkfries. Der Friedhof ist um die Kirche angelegt.


Die Kirche verfügt über 3 Glocken von der Firma Voß in Stettin. Eine der Glocken stammt aus dem Jahr 1899.


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Der Kirchenchor weist ein Kreuzrippengewölbe auf. Ansehenswert ist auch die 1968 freigelegte und aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts stammende Gewölbemalerei u.a. mit der Marienverkündigung, dem Sündenfall und dem Jüngsten Gericht.


Die Orgel stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde von Johann Friedrich Schulze aus Paulinzella in Thüringen angefertigt. Sie befand sich vor 1846 in Greifenhagen.


Aus dem 13. Jahrhundert stammen die Sakramentsnische, Piscina und Altarstipes mit Sepulcrum. Der barocke Kanzelaltar weist im Aufbau korinthische Säulen und verkröpftes Gesims sowie im Korb ein Wappen auf. Im Altarsockel befindet sich ein Abendmahlsgemälde, in der Bekrönung u.a. Gesetzestafeln und das Auge Gottes.


Weitere Details auf einen Blick: Reste eines Beichtstuhls aus dem 16. Jahrhundert │ Patronatsloge mit geschnitzter Wappenkrönung │ Hölzener Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert │ Geschnitzte Wappenepitaphe für H.J. und A.V von Mörder, die aus der Kirche Pantlitz stammen


Anmerkung: Vorerst werden die einzelnen Kirchen in einer Art Template veröffentlicht. Die Feinheiten der Gestaltung der einzelnen Seiten sowie die Bearbeitung und Ergänzung der Fotos wird einem späteren Zeitpunkt vorbehalten sein.

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